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Pressemeldungen und sonstige Berichte
mit Bezug auf Sprachen und Lernen.

2008-05-09 - Mehrsprachigkeit dient als geistiger Jungbrunnen
Quelle: 
Pressetext.ch

Fremdsprachenerwerb schafft neue Verbindungen zwischen Hirnzellen und verschafft so mehrsprachigen Menschen im fortgeschrittenen Lebensalter unerwartete Vorteile.

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2007-10-26 - Nova, das größte japanische Fremdspracheninstitut, ging pleite.
Quelle: 
Timesonline.co.uk

Das größte japanische Fremdspracheninstitut mit 1000 Filialen und einem Marktanteil von 50 % musste Konkurs anmelden und schloss alle seine Filialen. Dadurch wurden alleine 4000 Englischlehrer aus GB, USA und Australien freigesetzt. Viele von ihnen wollen nun in ihre Heimat zurück.  (Link zu Nova.)

Klicken Sie bitte hier, um den gesamten Artikel zu lesen. (Der Arikel ist in englisch.)

2007-10-02 - "Kiezdeutsch" in deutschen Städten
Quelle: 
Focus online

In deutschen Großstädten wird der Anteil jener Jugendlichen, die sich eines Sprachgemischs aus Deutsch, Türkisch und Arabisch bedienen, immer größer. 

Man muss sich fragen, wie diese Jugendlichen zu einer ordentlichen Beschäftigung finden, wenn sie die korrekte deutsche Sprache verlernen bzw. von Haus aus nicht können.

Hier erst zeigt sich deutlich, wie sträflich es ist, Bildung und vor allem die Sprachausbildung zu vernachlässigen. Menschen ausländischer Herkunft in ein Land zu holen und ihnen dann keine adäquaten Möglichkeiten geben, die Landessprache zu erlernen, ist äußerst bedenklich. Sowohl in Deutschland als auch in Österreich.

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2007-09-25 - Sprachen online lernen
Quelle:  Deutsche Welle - dw-world.de

Die EU hat einen eigenen Kommissar für Vielsprachigkeit, den Rumänen Leonard Orban, und darüber hinaus noch 23 Amts- und 60 Regionalsprachen. Dies wird als babylonisches Sprachengewirr bezeichnet.

Die Staats- und Regierungschefs verfolgten damals ein ehrgeiziges Ziel: Jeder EU-Bürger sollte seine Muttersprache plus mindestens zwei Fremdsprachen lernen. Doch nur etwa die Hälfte aller Kinder und jungen Erwachsenen in der EU lernt in der Schule zwei Fremdsprachen. In den meisten Fällen ist darunter auch Englisch.

Dieser Artikel verschweigt jedoch, dass wir heute weiter davon entfernt sind denn je. Denn für gewöhnlich heißt lernen leider nicht können, geschweige denn sprechen können

Im Gegenteil, selbst jene, die eigentlich eine eigene Sprache mitbringen sollten und für welche eine zweite Sprache besonders wichtig wäre, werden im Regen stehen gelassen: Die MigrantInnen. Dazu Alice Schwarzer im Interview mit dem Standard: "Die Islamisten haben die sozialen und ökonomischen Probleme der Einwanderung für ihre Rekrutierung genutzt, sodass heute die dritte Einwanderergeneration schlechter Deutsch spricht als die zweite. Und wir haben ....."  (Link zum Artikel)

Welchen Stellenwert Fremdsprachen und deren Kenntnisse in der Öffentlichkeit haben, sieht man auch an einem anderen Beispiel: Am 26.9.2007 war wieder Tag der Sprachen. Doch die Medien waren zu diesem Thema schlichtweg sprachlos, wenn man von wenigen Ausnahmen absieht.

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2007-08-17 - Sprachen online lernen
Quelle:  Presse Anzeiger de

Auszug aus dem Artikel:

Die Virtuelle Akademie bietet ab Herbst 2007 wieder Online-Englisch-Kurse an. Der Kurs „English for Office staff“ richtet sich vor allem Anfänger, die nur geringe oder gar keine Vorkenntnisse haben. Das Training „English on the phone“ ist vor allem für Mitarbeiter in Büro, Verwaltung und Vertrieb geeignet, welche Telefonate in englischer Sprache führen müssen. Für dieses Training ist im Vorfeld ein kostenloser Einstufungstest vorgesehen, um die individuellen Voraussetzungen abzustimmen.

....

Um eine Sprache jedoch erfolgreich im Berufsleben einsetzen zu können, bedarf es außerdem interkultureller Kompetenzen sowie Hintergrundwissen über das Land, dessen Sprache man spricht. Kulturelle und soziale Aspekte treten immer mehr in den Vordergrund erfolgreicher Geschäftsbeziehungen.
......

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2007-08-17 - Pronomen schonen die Ressourcen des Gehirns
Quelle:  FIRST FOCUS - ad-hoc-news.de

Auszug aus dem Artikel:

Die Verwendung von Pronomen wie «er» oder «sie» anstelle von Namen ist eine Energiesparfunktion des Gehirns bei der Verarbeitung von Sprache. Das haben amerikanische Forscher herausgefunden, als sie die Hirnaktivität lesender Probanden untersuchten. Stießen die Versuchspersonen dabei auf den Namen eines Menschen, entwickelte ihr Gehirn eine weitaus größere Aktivität, als wenn es nur ein Pronomen zu verarbeiten hatte.
......

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2007-08-17 - 120 Jahre Esperanto und noch immer kein Durchbruch
Quelle:  Swissinfo

Auszug aus dem Artikel:

Das Buch "Universalaj Lingvoj en Svislando" ist über 1000 Seiten stark. Lesen können es nur wenige, denn es ist in Esperanto geschrieben, einer Sprache, die gerne Weltsprache wäre, es aber wohl nie sein wird.

Die Plansprache Esperanto habe es schwer, weil sie keine Lobby habe. Trotzdem werde die Idee einer neutralen Weltsprache in den Köpfen der Menschen weiterleben, sagt Autor Andreas Künzli.
......

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2007-08-09 - Warum es sich lohnt, heute noch alte Sprachen zu lernen?
Quelle:  MDR FIGARO - Das Kultur-Radio des mitteldeutschen Rundfunks

Auszug aus dem Artikel:

.... 
Latein hilft beim Französisch-Lernen

Und weiter: Menschen, die viele Sprachen sprechen, erzählen, dass das Lernen jeder weiteren Sprache ihnen immer leichter gefallen ist. Nun, ich hatte Russisch, Englisch, Latein und Altgriechisch gelernt. Ich hatte somit bereits ein gewisses Training, als ich vor kurzem beschloss, Französisch zu lernen. Zwar behaupten manche, das Lateinisch helfe beim Französischen nicht weiter, aber meine eigene Erfahrung ist gänzlich anders.
......

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2007-08-06 - Exotische Zeichen: Immer mehr Deutsche lernen Chinesisch
Quelle:  Westdeutsche Allgemeine WAZ

Auszug aus dem Artikel:

Auf Europäer wirken sie exotisch und kompliziert: chinesische Schriftzeichen. Die Sprache ist mit ihren tausenden Schriftzeichen nicht gerade einfach - trotzdem wollen immer mehr Menschen Chinesisch lernen.

Die Nachfrage boomt ..........

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2007-07-16 - Sprachen lernen neben dem Job
Quelle:  Web.de - Beruf - Weiterbildung

Auszug aus dem Artikel::

Die gute Nachricht des Wissenschaftlers: "Auch Erwachsene können noch muttersprachliches Niveau in der Fremdsprache erreichen, wenn sie viele Kontakte zu der Zielsprache haben und ein gutes phonologisches Gedächtnis besitzen." Damit räumt er auf mit dem Mythos vom kinderleichten Spracherwerb. "Frühbeginn allein reicht nicht." Zeit ist der Faktor, der vielen Erwachsenen beim Lernen einen Strich durch die Rechnung macht: Wer neben Arbeit, Haushalt und anderen Verpflichtungen nicht nur einmal die Woche zum Sprachkurs gehen, sondern auch täglich in die Unterlagen schauen soll, braucht viel Disziplin.

...."Eine entspannte, angenehme Lernatmosphäre kann nicht alles sein." Der wissenschaftliche Nachweis, dass das Lernen im Sessel leichter als das im Klassenzimmer oder Online-Module effizienter als die Gruppe seien, stehe noch aus.

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2007-06-20 - Ni-Hau! - Fit für Asien
Quelle:  Die Zeit - Wissen - Zeit Online

„Wer in der heutigen Elterngeneration nur ein wenig Deutsch gelernt hatte, konnte damit seine Chancen auf einen guten Job verdoppeln. Heute sind die Sprachen Europas Standard, interessant ist, wer sich in den neuen Märkten verständigen kann“, sagt Neil Durningham von der Agentur für Arbeitsvermittlung FreshMind.

„Schüler mit exotischen Sprachen und Inhalten zu locken, behandelt nur das Symptom, nicht das Problem. Den Schülern fehlt schlicht die Motivation, überhaupt Sprachen zu lernen.“

In englischen Schulen lernen die Kinder Mandarin statt Deutsch. Das soll sie fit machen für zukünftige Märkte, aber auch disziplinierter und konzentrierter. 

Chinesisch ist in England die Sprache der Zukunft, aber auch Japanisch ist sehr gefragt. Dennoch: Ebenso wie in Deutschland oder Österreich ist selbst der Nachholbedarf an den europäischen Sprachen enorm. 

Sollten Sie die Menschen hierzulande fragen, ob diese Englisch sprächen, wird der Großteil mit "ja" antworten. Aber erstens ist zwischen verstehen und sprechen schon ein großer Unterschied, und zweitens erweist sich die Wahrheit spätestens dann, wenn man sie auf Englisch anspricht und eine halbwegs verständliche Antwort erwartet. 

Doch wer weiß schon, wie gut seine Fremdsprachenkenntnisse wirklich sind? Ja, mehr noch: Wer will es eigentlich wirklich selbst richtig wissen?

Im Internet gibt es einige gute Möglichkeiten, sein Wissen zu überprüfen. Dazu demnächst mehr.

Der zugehörige Artikel ist wirklich lesenwert, den Link finden Sie oben. 

2007-04-13 - EU will Sprachtests für Schüler - Suche nach den besten Lernmethoden
Quelle:  tagesschau.de

Auszug aus dem Artikel:

....Zehntausende Schüler müssen nach dem Willen der EU-Kommission europaweit ihre Fremdsprachenkenntnisse in Tests unter Beweis stellen. In voraussichtlich zwei Jahren sollen in jedem Mitgliedsland 4000 bis 5000 Schüler zwischen 14 und 16 Jahren zeigen, wie gut sie die fünf wichtigsten europäischen Fremdsprachen verstehen und schreiben können. Dies sind nach Angaben der EU-Kommission Englisch, Französisch, Deutsch, Spanisch und Italienisch. ....

....Vielmehr sollten die EU-Staaten voneinander lernen, wie Fremdsprachen am besten vermittelt werden können. ....

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2007-03-26 - Zweisprachige können sich besser konzentrieren

Spanische Untersuchung an hundert ein- und 
zweisprachigen Personen - Entsprechende Gehirnbereiche sind besser trainiert

Barcelona - Zweisprachige Menschen können sich besser konzentrieren als solche, die nur eine Sprache beherrschen. Das hat eine spanische Untersuchung der Universität Barcelona ergeben, an der sich je 100 ein- und zweisprachige junge Leute beteiligt hatten.

Wer zweisprachig aufgewachsen ist, kann sich demnach zum Beispiel im Lärm eines Großraumbüros einfacher auf das Wesentliche konzentrieren oder als Autofahrer bei verwirrenden Verkehrszeichen rascher eine Entscheidung treffen. "Zweisprachige müssen ständig aufpassen, dass sie ihre beiden Sprachen nicht durcheinander bringen", erläuterte der Neurologe Albert Costa der Zeitung "El Pais" (Dienstag).

Besser trainiertes Gehirn

Die für die Aufmerksamkeit wichtigen Bereiche des Gehirns seien daher besser trainiert. Im Alter erkrankten Zweisprachige im Durchschnitt später an Alzheimer oder anderen degenerativen Hirnleiden.

Allerdings hätten sie auch Nachteile. Sie sprächen etwas langsamer als Menschen, die nur eine Sprache beherrschten. Der Unterschied mache allerdings nur Sekundenbruchteile aus. Zudem hätten Zweisprachige häufiger Schwierigkeiten, das richtige Wort zu finden. (APA/dpa)

Quelle:  Der Standard - 2007-03-26 - 12:32 

Und hier geht es zum Originaltext von El Pais

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Aktualisiert:  2008-10-11  -  Upload:  2007-03-15

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