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Sprachlernmethoden im Detail

Die Progress-Methode

Geschichte  ---  Grundsätze  ---  Allgemeines  ---  Vorteile / Pluspunkte  ---  Nachteile / Minuspunkte  ---   Presseberichte  ---   Links   ---   Literatur  ---   Persönliche Erfahrungen   ---    Beurteilung

Geschichte:

Im Jahre 1953 erschien erstmals der 20-Wochen-Englisch-Fernkurs unter der Bezeichnung „Progreß“, herausgegeben vom Internationalen Sprachdienst.  Ein Französisch- sowie ein Italienischkurs folgten.

 

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Grundsätze:

Der 20-Wochen-Kurs ist für jede Woche unterteilt in Kurzgeschichten, Konversationssätze, einen Tag die Vokabel der Woche und Grammatikerläuterungen, die Alltagsszene der Woche, ein Lied und ein Witz, und eine Aufgabe. Diese sind auf sieben Tage verteilt und haben somit eine überschaubare und leicht zu schaffende Dimension.  

Die Kurzgeschichten sind unterhaltsam und fröhlich gestaltet und damit auch keine trockene Angelegenheit.  

Das wirklich Neue daran war - zu jener Zeit - die wortwörtliche Übersetzung des jeweiligen Satzes in jener Reihenfolge, welche durch die Fremdsprache vorgegeben ist. Dies so wie danach bei der Birkenbihl-Methode unmittelbar nach dem jeweiligen Wort, in einer eigenen Zeile. (Zwischen den Zeilen Fremdsprachentext und Übersetzung gab es noch die damals übliche bzw. auch notwendige Ausspracheerklärung.)  

Damit jedoch ist die Progreß-Methode der tatsächliche bzw. unmittelbare Vorgänger der Birkenbihl-Methode, nicht die Methode Mertner, wie zuweilen behauptet wird. Und der Vorgänger der Progreß-Methode? Tja, ........

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Allgemeines:

Dieser Sprachkurs wurde in den späten Fünfzigern und frühen Sechzigern vor allem auf den Innenseiten der damals weitverbreiteten Groschenromane sowie in Anzeigen diverser Illustrierter angeboten bzw. vermarktet.

Bemerkung zum Namen Progress:
- Diese Bezeichnung taucht im Zusammenhang mit Fremsprachen (und nicht nur mit diesen) immer wieder auf. So gibt es ein auf das Lehren der  polnischen Sprache spezialisiertes Institut ebenso wie ein – mir vorliegendes – Lehrbuch mit dem Titel „Französisch durch PROGRESSO, Hans Bauser“ aus dem Jahre 1961.

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Vorteile / Pluspunkte:

Die Tagesrationen sind gut bemessen, der Text ist aber wesentlich reichlicher als jener der Assimil-Bücher. Der Kurs wurde in 20 A4-Heften geliefert, was einerseits durch die Handlichkeit einen Vorteil darstellte, andererseits ist das auch der Grund dafür, dass diese Kurse in keinem Antiquariat mehr zu finden sind. Somit sind sie scheinbar in Vergessenheit geraten. Aber nur scheinbar.

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Nachteile / Minuspunkte:

Nachdem dieser Kurs nicht mehr zeitgemäß ist, erübrigt sich eine Bewertung von Nachteilen. Für das Betrachten der Entwicklung von Sprachkursen und –unterlagen ist der Kurs jedoch erwähnenswert.

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Presseberichte:

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Links:

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Literatur:

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Persönliche Erfahrungen:

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Beurteilung:

Eine von der Entwicklung her sehr interessante Methode, deren Wort-für-Wort-Übersetzung erst mittels der Birkenbihl-Methode und der cleveren Vermarktung seitens ihrer "Erfinderin" die richtige Geltung erlangte.

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Sind Ihnen weitere Angaben bekannt bzw. haben Sie persönlich solche Informationen?

In diesem Falle wären wir Ihnen sehr dankbar, wenn Sie uns und unseren Lesern diese zur Verfügung stellen könnten.  Herzlichen Dank im voraus.

Werden Ihnen diese Informationen helfen?

Wir hoffen es und wären Ihnen dankbar, wenn Sie einige Zeilen in unser Gästebuch schreiben würden. 

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Aktualisiert:  2008-10-11  Upload:  2008-04-29

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