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Also was ist dann aber wichtiger,
der Wortschatz oder die Grammatik?
– Es ist beides wichtig und es ist völlig belanglos, ob wir jetzt die
Wertung mit 50:50, 60:40 oder umgekehrt festsetzen.
Spielen Sie Puzzles oder haben Sie zumindest schon
einmal welche zusammengesetzt? Die meisten von uns werden das schon einmal
getan oder zumindest versucht haben. Ich hoffe, Sie können sich daher
folgendes Szenarium gut vorstellen:
Sie sitzen vor einem Puzzle, wahlweise mit 500, mit
1000, 3000 oder gar 5000 Teilen, welches Sie zusammensetzen sollen,
möglichst fließend und in kurzer Zeit. Was werden Sie dazu benötigen?
- Eine Vorlage, wie das Bild aussehen sollte, wenn es fertig ist.
- Eine Strategie, wie Sie vorgehen wollen. (Erst nach Farben
sortieren, etc. etc.)
Nun aber übertragen Sie diese Vorstellung bitte auf die
von Ihnen zu lernende Fremdsprache:
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Die Puzzleteile = Die
jeweilige Anzahl von Vokabeln, die Sie bereits beherrschen, also
ohne größere Schwierigkeiten anzuwenden in der Lage sind,
zumindest in der Grundform, dem Infinitiv. |
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Die Vorlage = Ja, gibt es hier auch eine
Vorlage? Natürlich, man bezeichnet sie als Grammatik. Denn genau
diese ist es, welche Ihnen vorgibt, wie, das heißt, wo und in welcher Form
Sie das einzelne Wort einsetzen und mit anderen vernetzen müssen,
um verständliche Aussagen, d. h. Sätze, zu formen. Solange Sie das
nicht beherrschen, ist auch der gesamte Wortschatz von
vergleichsweise geringer Bedeutung. Dies vor allem dann, wenn Sie
eine Sprache aktiv anwenden möchten oder müssen.
Ist das jetzt tragisch? Haben Sie eine Abneigung gegen Grammatik?
Nun, das wird wohl bestimmte Gründe haben, die in jener Form zu
suchen sind, in der Sie bisher Sprachen gelernt haben.
Doch gerade hier muss und kann ich Frau Birkenbihl beipflichten: Es
gibt Möglichkeiten, Sprachen besser, schneller, effektiver und mit
mehr Spaß zu lernen.
Davon soll hier in der Folge auch die Rede sein und diese wird uns
zu einer neuen Methode führen:
Zur Methode „Schuster", Methode Cordonnier, Cobbler, Zapatero,
Calzolaio, Cipész oder einfach Švec. All das bedeutet Schuster, auf französisch,
englisch, spanisch, italienisch, ungarisch und tschechisch. Nicht zufällig ist
der tschechische Name auch der meinige, denn es ist meine Methode,
Fremdsprachen zu lernen. |
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