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  • Veröffentlicht von Linguis @ 2008-02-05 – 13:57:50

    Hallo,

    ich bin’s schon wieder und ich habe einen Nachtrag zum heutigen Thema, und zwar in Bezug darauf, was heutzutags alles versprochen wird. Der folgende Satz entstammt einer der der besten Websites weltweit, die sich auf das Lernen von Fremdsprachen bezieht. Sie ist in englischer Sprache verfasst (notfalls das Übersetzungstool von Firefox verwenden) und unter anderem heißt es dort frei übersetzt:

    „Glauben Sie keinem einzigen der Anbieter von Sprachkursen, sie alle wollen ihre Produkte verkaufen." - So weit zum Thema 10 bis 800 mal schneller.

    Auf diesen Satz bin ich deshalb wieder gestoßen, weil ich meine Linkliste überarbeitet habe. Dies ist von Zeit zu Zeit erforderlich, diesmal habe ich aber den Bereich „Kenner, Könner, Sprachgenies“ neu geordnet und ergänzt. Eine wirklich interessante Sache:
    fremdsprachenweb.net/links/lin…Kenner-K%C3%B6nner-Genies


    Es würde mich freuen, wenn Sie die Liste bzw. die Links kurz durchschauen
  • Veröffentlicht von Linguis @ 2008-02-05 – 09:20:01

    Guten Morgen,

    haben Sie heute schon Vokabel gelernt, gepaukt, etc. etc.?

    Wozu denn, es gibt viele Methoden, wo das gar nicht nötig ist, es gibt andere Methoden, wo man bis zu 800 x schneller lernt, folglich auch die Vokabel.

    Tja, das Problem ist nur, dass uns niemand von all jenen, die uns solches versprechen, sagt oder auch sagen kann, von wo aus, von welcher Basis aus diese 10 bis 800-mal schnellere Methode gerechnet wird, gerechnet werden kann.

    Sie meinen, das wäre unwichtig? Also ich sehe das anders, denn ich möchte vergleichen, möchte prüfen und dann überlegen. Vergleichen kann ich aber nur dann, wenn ich irgendwelche Werte zum Vergleichen habe.

    Dabei gehe ich auch von meinen eigenen Werten, meinen Vorstellungen, Rahmenbedingungen und Zielen aus. Will ich jetzt fünf Vokabel am Tag lernen, so sind das bei einem Grundwortschatz von 1500 Vokabeln (she. Wortschatz 1) 300 Tage, die ich dafür benötige, immer unter der
  • Veröffentlicht von Linguis @ 2008-02-04 – 10:23:15

    Guten Morgen,

    ich hoffe, Sie haben ein angenehmes und entspanntes Wochenende verbracht. Um Entspannung geht es unter anderem auch bei unserer heutigen Betrachtung.

    Es geht um die Superlearning-Methode, die ebenso wie die Naturmethode recht umstritten ist. Entwickelt wurde sie ursprünglich vom bulgarischen Prof. Dr. Lozanow unter der Bezeichnung Suggestopädie. (Herr Prof. Dr. Lozanow lebte viele Jahre in Wien im Exil und ich habe ihn vor vielen Jahren einmal getroffen, zu einer Zeit als ich in der Lehrlingsausbildung tätig war.)

    Die Suggestopädie wurde von den Autorinnen Ostrander/Schroeder aufgegriffen, etwas adaptiert und wurde eben unter dem Begriff Superlearning weltweit vermarktet und bekannt. Im wesentlichen beruht diese Methode auf den Erkenntnissen, dass Barockmusik in Verbindung mit Entspannung, rhythmischer Atmung, variierender Sprechart und Suggestion beide Gehirnhälften anspricht und so das Unterbewusstsein direkt in
  • Veröffentlicht von Linguis @ 2008-02-01 – 08:43:16

    Ich wünsche einen guten Morgen
    und setze heute mit einem Zwischenthema fort: Mit dem Wortschatz.

    In vielen Werbe- bzw. Kursangaben steht zu lesen, dass ein Grundwortschatz von ca. 1500 Wörtern ausreicht, um ein einfaches Gespräch in der gewünschten Fremdsprache zu führen. Aber ehrlich jetzt, haben Sie das schon mal ausprobiert?

    Der erste Punkt dabei ist, den Wortschatz in aktiven und passiven Bereich zu trennen. Es versteht sich dabei auch von selbst, dass ich diese 1500 Wörter aktiv beherrschen muss, sonst geht kaum etwas, zumindest nichts Vernünftiges.

    Der zweite Punkt ist das Beherrschen der eigenen, der Muttersprache. Je größer der eigene Wortschatz, je besser die Ausdrucksfähigkeit des Einzelnen, desto schwieriger ist es, zumindest in der Anfangsphase, sich ordentlich auszudrücken. Noch schwieriger wird es dann, wenn man auch andere Fremdsprachen spricht, denn dann fällt einem alles Mögliche ein, nur nicht in der
  • Veröffentlicht von Linguis @ 2008-01-31 – 10:10:10

    Guten Morgen

    und herzlich willkommen, heute geht es weiter mit den Methoden und unserer Einweg-Kommunikation.

    Ich habe heute die Birkenbihl-Methode ausgewählt, und zwar deshalb, weil unter den Zugriffen auf meine deutschsprachige Homepage der Suchbegriff „Nachteile der Birkenbihl-Methode“ zu finden war.

    Frau Birkenbihl verspricht mit ihrer Methode eine enorme Zeitersparnis (in diversen Medien werden dazu bis zu 80 % genannt) und eine wesentlich höhere Effizienz. Vokabelpauken verboten, versteht sich. (Zu dieser Aussage komme ich in einem der nächsten Beiträge zurück.)

    Nun, sie ist nicht die erste und wahrlich auch nicht die letzte, die solches verspricht. Ich habe hier einen Kurs mit der Bezeichnung „... die impressive Methode ohne Auswendiglernen“ und einem Copyright von 1935!

    Das Kernstück der Birkenbihl-Methode ist die sogenannte De-Codierung. Darunter ist eine wortwörtliche Übersetzung zu verstehen. Auch hier ist Frau
  • Veröffentlicht von Linguis @ 2008-01-30 – 10:14:01

    Guten Morgen,

    gestern haben wir über die Schliemann-Methode gesprochen und uns die Frage gestellt, welche Texte als Lesestücke geeignet wären.

    Nun, von den mir bekannten Methoden, die auf dem deutschsprachigen Markt angeboten werden, kommen nur wenige infrage, deren Texte dafür geeignet wären. Es müsste sich um Kurse handeln, die ein größeres Potential an Texten haben.

    Assimil beispielsweise hat Texte, die in Tagesrationen eingeteilt sind und pro Tag ca. 10 – 20 Zeilen bzw. Sätze aufweisen. Das ist zu wenig, um lange lesen zu können. Die Texte von PLS bezüglich des Superlearnings wären besser geeignet, aber die hat man auch bald bewältigt.

    Von den Kursen bleibt daher nur ein einziger übrig:Der Kurs „Naturmethode“, der von einigen wenigen Instituten angeboten wird. fremdsprachenweb.net/lernmetho…en.htm#Sprachlernmethoden (2016-05-30: Der bisherige Anbieter ist insolvent, Einzelheiten siehe Link.)

    Das ist eine Methode, die seit
  • Veröffentlicht von Linguis @ 2008-01-29 – 10:23:16

    Guten Morgen,

    gestern haben wir kurz über die Superlearning-Methode gesprochen und ich halte es für sinnvoll, sich etwas näher mit ihr zu beschäftigen. Wenn Sie dazu Fragen haben oder einfach diskutieren möchten, so darf ich Ihnen mein Forum ans Herz legen:

    http://www.fremdsprachenweb.net/forum/index.php/Board/33-Methode-Superlearning-Suggestop%C3%A4die/



    Heute möchte ich eine andere Methode kurz anreißen: Die Schliemann-Methode.(sh. auch:
    fremdsprachenweb.net/lernmetho…nn.htm#Sprachlernmethoden)

    Es gibt widersprüchliche Aussagen darüber, was die Schliemann-Methode eigentlich ist. Wenn wir den Wahrheitsgehalt einer der Biographien anerkennen wollen, so hat Schliemann viel und oft Texte in der jeweils zu lernenden Sprache gelesen. Aber er hat sie laut, mitunter sogar sehr laut gelesen und dazu auch Personen angeheuert, die ihm stundenlang zuhören mussten, egal jetzt, ob sie ihn verstanden haben oder auch nicht.

    Welche Art von
  • Veröffentlicht von Linguis @ 2008-01-28 – 09:37:47

    Hallo und guten Tag,
    ich wünsche eine angenehme und erfolgreiche Woche.

    Zuletzt konnten wir feststellen, welches Sprachniveau wir aufweisen – in welcher Sprache auch immer - und können so festlegen, wo wir anfangen bzw. weitermachen müssen, um unsere Ziele – unter Definierung der Etappenziele – auch zu erreichen.

    Somit sind wir wieder zurück bei einem der früheren Themen: Der Methode!

    Nun sollten wir uns aber darüber klar werden, dass es die einzig wahre, einzig richtige Sprachlernmethode nicht gibt. Wie schon auf der HP meiner Website festgestellt, wird es daher immer wieder sinnvoll sein, verschiedene Methoden und Hilfsmittel zu vernetzen. Zu vernetzen heißt in diesem Falle, sowohl das eine als auch das andere einzusetzen, je nachdem, wo wir gerade sind, welche Schwächen wir ausmerzen wollen etc. etc.

    Wenn wir z. B. mit einer der gängigen Sprachen wie Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch beginnen, so spricht nichts
  • Veröffentlicht von Linguis @ 2008-01-25 – 09:58:11
    – 2016-05-28: Ergänzung zu Dialang am Ende des Artikels


    Guten Morgen,
    die heutige Frage lautet:

    Wie teste ich nun meine Fremdsprachenkenntnisse?

    1. Indem ich mich nach gewissen Kriterien der Beurteilung richte. Diesbezüglich haben wir ja gestern schon vom Europäischen Referenzrahmen gesprochen. Detailangaben dazu finden sich u. a.

    - auf Wikipedia - de.wikipedia.org/wiki/Gemeinsa…3%A4ischer_Referenzrahmen
    - auf Europass - europass.cedefop.europa.eu/de/…pean-language-levels-cefr - Raster zur Selbsteinschätzung für Verstehen, Sprechen und Schreiben, auch pdf-Übersicht verfügbar.
    - Uni Hamburg - uni-hamburg.de/allgemeinsprach…uns/up-ger-u-kurzinfo.pdf (227 kb) - Kurzinfo zum Ausdrucken
    - Uni Freiburg - student.unifr.ch/pluriling/assets/files/Referenzrahmen2001.pdf (1.550 kb) - Detaillierte Darstellung, 244 Seiten!


    2. Nun brauchen wir nur noch einen Test zu absolvieren, der nach diesem Referenzrahmen ausgerichtet ist. Das aber
  • Veröffentlicht von Linguis @ 2008-01-24 – 07:55:20

    Einen schönen Donnerstagsmorgen wünsche ich, das Wochenende ist in Sicht.

    Gestern haben wir das Thema fachliche Kriterien kurz angerissen, heute wollen wir uns ein wenig mit den persönlichen befassen.

    Ein ganz wesentliches Kriterium ist jenes, von welchem Wissensstand wir ausgehen können. Hier wird viel zu wenig und leider oft auch viel zu unrealistisch geurteilt. Dabei ist es seit einigen Jahren viel leichter geworden, das eigene Wissen besser abzuschätzen, gibt es doch nun den europäischen Referenzrahmen für Fremdsprachen, der die einzelnen Niveaus von Fremdsprachenkenntnissen genau definiert.

    Für ein Beratungsgespräch in einem seriösen Institut ist das schon von großer Bedeutung. Denn im Prinzip werden Sie wohl oder übel doch wissen wollen, was Sie alles können – oder zumindest sollten – wenn Sie den Kurs abgeschlossen haben.

    Vor allem mit dem Weiterlernen bei Englisch, wo nahezu jede/r von uns Vorkenntnisse hat, kommt es oft