Die
Antwort darauf muß sich wohl jedeR Lernende selbst beantworten, denn
jedeR hat andere Prioritäten und andere Voraussetzungen. Die wichtigsten
Punkte sind jedoch:
Jene
Sprache, die man für Beruf, Alltag und Familie am dringendsten braucht
oder bräuchte.
Jene
Sprache, von der man glaubt, dass sie einem am besten liegt, zu der man
schon ein gewisses Naheverhältnis hat und bei der man denkt, es könnte
Spaß machen, sie zu lernen.
Wenn
man schon gute Fremdsprachenkenntnisse in einer bestimmten Sprache hat so
bieten sich andere Sprachen aus der gleichen Sprachenfamilie an, egal ob
dies die slawischen Sprachen, die romanischen oder auch die germanischen
Sprachen sind. Von der deutschen zur niederländischen Sprache und von
dort zu Afrikaans ist der Weg wesentlich einfacher als anderswo. Ähnlich
von Italienisch zu Spanisch, besser noch von Französisch zu Italienisch,
Spanisch und Portugiesisch.
Beispiel: EuroCom
online, romanische Sprachen sofort lesen können.
Dieser
Punkt ist einer der wesentlichsten überhaupt: Wählen Sie möglichst jene
Sprache, von welcher Sie wissen, dass Sie diese auch wirklich anwenden können.
Dabei spielt es keine Rolle, ob dies in Ihrem Freundes- oder
Kollegenkreis, im Nachbarland oder auch im Urlaub möglich sein wird.
Für
jedes Sprachenstudium sind die Grundbausteine das Sprechen und das
Schreiben, das eigene Formen von Wörtern und Sätzen, das eigene aktive
Üben und Verwenden. Auch das Lesen, das Hören und das Sehen (z.B. TV)
sind wichtig, hier wird es jedoch stets darauf ankommen, das passiv
Aufgenommene so schnell als möglich in den aktiven Sprachgebrauch
umzuwandeln und einzugliedern, denn erst dann bleibt es wirklich im Gedächtnis
haften und nur dann wieder steht es für den aktiven Gebrauch zur
Verfügung..
Wenig
Sinn dagegen macht es, eine Sprache nur deshalb zu wählen, weil sie von
vielen Menschen gesprochen wird. Es spricht nichts dagegen, neben Spanisch
und Portugiesisch auch Chinesisch, Russisch oder Arabisch zu lernen, doch
um die Sprache (egal welche) erlernen zu können, muß man sie auch
anwenden können (siehe oben).
Ausnahme
dabei: Englisch. Abgesehen von allen anderen sowieso schon bekannten
Vorteilen guter Sprachenkenntnisse im Englischen ist dieses auch für
das Erlernen anderer Sprachen mitunter von entscheidendem Vorteil, da
viele Lehr- und Lernunterlagen für weniger populäre Sprachen oft bzw.
zumeist nur in englischer Sprache zur Verfügung stehen. Dies trifft auch
für eine der erfolgreichsten Sprachlernmethoden zu, die es derzeit gibt: Pimsleur
Approach.